Beschreibung
14,31 Cts. 200 Stk. ECHTE, NATÜRLICHE MEHRFARBIGE PARTY SAPHIRE !!!
Stück: 200
Carat: 14,31 Cts.
Abmessungen: 2,00 - 2,50 mm
Farbe: MEHRFARBIG
Reinheit: SI1 - VVS1
Schliff: Brilliantschliff
Form: rund
Zustand: NATURAL
Behandlung: !!!! Lila ist unbehandelt !!!
andere Farben sind Erhitzt
Herkunft: Tansnia - Afrika
Härte: 9,00
SL099-017
Saphir
Der Saphir, der Geburtsstein des Monats September, ist ein allseits beliebter Edelstein, der durch
Schmuckstücke wie dem Verlobungsring von Lady Diana einen Status als Star in der Edelsteinwelt erhalten hat.
Der
Name Saphir stammt vom lateinischen „sapphirus“ ab, was sich wiederum vom griechischen „sappheiros“ für „blau“ ableitet.
Weiterhin besteht die Vermutung, dass dieses Wort seinen Ursprung entweder im hebräischen „sappir“ (edler Stein) oder dem sanskritischen
„sanipriya“ hat. Das zur Beschreibung eines dunklen Edelsteins verwendete „sanipriya“ bedeutet „dem Saturn heilig“. Diese Herkunft der
Bezeichnung erscheint plausibel, denn in der indischen Astrologie ist der Saphir in der Tat dem Saturn zugeordnet. Historisch gesehen
bezeichnete der Begriff „sappheiros“ in der Regel eher den Lapislazuli als den Blauen Korund, und der heute als Saphir bekannte
Edelstein wurde im alten Griechenland wahrscheinlich „hyakinthos“ genannt.
Entstehung des Namens Saphir
Als Saphir bezeichnet man im weiteren Sinne
jeder Edelstein aus Korund, mit Ausnahme der rubinroten Varietäten (Rubine). Die Herkunft des Namens Saphir ist bis heute
nicht ganz entschlüsselt worden. Der Name kommt aus dem griechischen „sapheiros“ das als Fremdwort aus dem Osten angesehen wird. Bis ins
Mittelalter bezeichnete er sich als Lapislazuli.
Chemische Zusammensetzung des Saphirs
Rubin und Saphir sind Farbvarietäten des Minerals Korund
(kristallines Aluminiumoxid), dessen Name sich vom sanskritischen Wort für Rubine und Saphire, „kuruvinda“, ableitet. Korunde sind
allochromatische („fremdgefärbte“) Edelsteine, für die vielen verschiedenen Farben sind Spuren von Elementen wie Chrom, Eisen und Titan
verantwortlich.
Herkunft und Vorkommen des Saphir
Aus Sri-Lanka sind die ältesten Saphir-Vorkommen bekannt, wovon
schon im Altertum berichtet wird, dass sie dort gegraben wurden.
Der Saphir ist ein typisches Seifenmineral. Die bedeutendsten
Produzenten wurden in Indien gefunden und auch Australien zählt ebenso schon seit 25 Jahren dazu.
Der Saphir kommt auch in
afrikanischen Ländern wie Tansania und Malawi, auch Kambodscha, Myanmar, Rhodesien, Oberbirma, Vietnam, Brasilien, USA und vor allem
Thailand vor. In Rhodesien (Zimbabwe) wurde 1967 im Tal von Mogok ein grauer Sternsaphir-Kristall gefunden, der eine Höhe von 17cm und
ein Gewicht von 63.000 ct (=12,6kg) hat. Die „klassische“ Quelle für Blaue Saphire ist Ceylon (1972 in Sri Lanka umbenannt) –
das älteste jemals erwähnte Abbaugebiet. Zeitgenössischen Berichten zufolge wurden Saphire aus Sri Lanka bereits ab 480 v. Chr. von den
Griechen und Römern verwendet. Und auch König Salomo soll schon mit Sri Lanka-Saphiren aus der Umgebung von Rathnapura (was auf
Singhalesisch „Stadt der Edelsteine“ bedeutet) um die Königin von Saba geworben haben.
Blaue Saphire stammen außerdem aus Birma
(Mogok), Australien, Kambodscha (Pailin), China, Kenia, Laos, Madagaskar, Nigeria, Tansania, Thailand, den Vereinigten Staaten (Montana)
und Vietnam. Obwohl etwa siebzig Prozent der in den Achtzigerjahren weltweit abgebauten Saphire aus Australien stammen, steht der
Australische Saphir in einem eher schlechten Ruf und wird ungerechterweise oft als zu tintenfarbig oder zu grün verurteilt. Ein neues
Abbaugebiet seit den frühen Neunzigerjahren ist Madagaskar, aus dem gegenwärtig circa zwanzig Prozent der weltweit
abgebauten Saphire stammen. Blaue Saphire aus Madagaskar haben diesem Land in der Welt der Edelsteine einen völlig neuen
Stellenwert verliehen. Die wohl schönsten Blauen Saphire überhaupt wurden um 1881 in Kaschmir (Indien) entdeckt, doch schon um 1930 war
die Lagerstätte anscheinend erschöpft. Kaschmir-Saphire, die zuweilen in antikem Schmuck oder als Sammlerstücke wieder auf den Markt
gelangen, sind vor allem für ihre feine Seide bekannt, die ihnen einen seidig-sanften Blauton verleiht und bei Betrachtung von oben nur
winzige dunkle Bereiche erkennen lässt (Extinktion).
Die Farben des Saphir
Die bekannteste und Farbe des Saphir ist blau. Blau, die Farbe der
Treue.
Jedoch nennen sich auch alle nicht rubinroten Korunde Saphire.
So gibt es auch gelbe, grüne, violette, rosa, braune, orange
und weisse bzw. farblose Saphire.
Die blauen Saphire entstehen durch die farbgebende Substanz von Eisen und Titan, die violette Farbe
bewirkt das Vanadium und dreiwertiges Eisen die gelben und grünen Farben. Chrom bewirkt rosa. Chrom, Eisen und Vanadium die orangen
Töne.
Die Kaschmir-Farbe gilt als schönste und wertvollste blaue Farbe. Diese Edelsteine wurden 1880 nach einem Bergsturz in 5000
Meter Höhe gefunden und über acht Jahre intensiv abgebaut. Die Kaschmir-Farbe ist ein typisches reines, intensives Blau mit ganz
leichtem violetten Unterton. Dieser Farbton verändere sich nicht im künstlichen Licht, heisst es.
Auch die Burma-Farbe gilt als
besonders wertvoll. Sie reicht vom satten Königsblau bis zum tiefen Kornblumenblau. Der farblose Saphir nennt sich Leukosaphir
(griechisch „weiss“) der rötlich-orangegelbene heisst Padparadscha (singhalesisch „Lotosblüte, Morgenblüte, Schutzstein der Könige“).
Die Saphire aus Sri-Lanka sind meistens hellblau auch graublau, himmelblau oder blauviolett. Die aus Australien meistens dunkelblau mit
einem Stich ins grünliche. Die meisten blauen Saphire kommen aus Australien oder Thailand.
Die beliebten , seltenen Sternkorunde
stammen meistens aus Ceylon (Sri Lanka). Aus Thailand kommt ein sehr attraktiver schwarzer Sternsaphir. Er ist seit den 1950er Jahren
bekannt und hat eine schwarze Körperfarbe.
Blauer-Saphir
Wie viele berühmte Edelsteine kommt auch der Blaue Saphir in mythologischen und
religiösen Erzählungen vor. Die Perser glaubten, das Blau des Himmels entstünde durch die Reflexionen des Saphirs, und auch in der Bibel
findet dieser Edelstein mehrmals Erwähnung: Im 2. Buch Mose (24, 10) ist der Thron Gottes mit einem Blauen Saphir von himmlischer
Klarheit besetzt; er ist einer der zwölf „feurigen Steine“ (Hesekiel 28, 13-16), die in das Brustschild Aarons eingesetzt sind (2. Buch
Mose 28, 15-30); und als einer der zwölf Steine in der Grundmauer des Himmlischen Jerusalem (Offenbarung 21, 19) wird er mit dem Apostel
Paulus in Verbindung gebracht. Laut griechischer Mythologie wurde der Geburtsstein des Monats September erstmals von Prometheus
getragen. Dieser habe, als er sich das verhängnisvolle Feuer „auslieh“, auch einen Blauen Saphir entwendet. Außerdem wurde angenommen,
der Blaue Saphir schenke seinem Besitzer Frieden und Freude.
Gelber-Saphir
Saphire sind transparent und kommen unter anderem in den Farben Blau, Violettblau,
Grünblau und in Kombinationen dieser Farben vor. Außerdem weisen sie teilweise einen Pleochroismus auf: Unter verschiedenen
Betrachtungswinkeln zeigen sich unterschiedliche Farben. Saphire sehen für gewöhnlich bei natürlichem oder unter
fluoreszierendem Licht am schönsten aus. Weiß glühendes Licht ist hingegen der Ruin jedes Blauen Saphirs.
Zwar sind sowohl Rubine als
auch Saphire Edelsteine des Typs II (Edelsteine, die normalerweise einige kleinere natürliche Einschlüsse aufweisen, die mit bloßem Auge
erkennbar sein können), doch sind Saphire in der Regel reiner (und größer) als Rubine. Der übliche Standard ist augenrein.
Winzige mikroskopische Einschlüsse (als „Mehl“, „Milch“ oder „Seide“ bezeichnet) können manchen Blauen Saphiren ein „samtenes“ oder
„schläfriges“ Aussehen verleihen, was die Schönheit und den Wert dieser Steine noch steigert.
Saphir-Varietäten
Ist vom „Saphir“ die Rede, wird meist nur der blaue angesprochen – um die Existenz
weiterer Saphir-Varietäten zu verdeutlichen, setzte sich inzwischen häufig ein „Blauer“ davor. Saphire mit einer anderen Farbe werden
als Fancy-Saphire oder mit ihrem jeweiligen Farbpräfix gehandelt.
Mystic des Saphir
Saphir, der Edelstein des Himmels.
Dieser himmelblaue Edelstein wird
mit Eigenschaften wie Ruhe, Reinheit, Freundschaft, Treue und Frieden in Verbindung gebracht. Er bringt aber gleichzeitig die Liebe und
die Sehnsucht der Menschen zum Ausdruck. Gefühle, bei denen Gelassenheit, gegenseitiges Verständnis und unzerstörbares Vertrauen im
Vordergrund steht. Das Blau des Saphirs wird so zu einer Farbe, die zu allem gehört, was beständig und zuverlässig ist.
Mancher
vertraute auf die Kraft des kalten und trockenen Steins, wenn mit ihm nur die kranke Haut berührt wurde, andere nahmen ihn zur Heilung
innerer Gebrechen in den Mund. Der Saphir wird bereits in der Bibel reichlich erwähnt, und gilt nicht nur als Stein der Treue,
sondern auch der hingebungsvollen Liebe und Keuschheit. Er soll Friede geben und vor Untreue, Hass und Erschrecken bewahren. Im
Mittelalter war es der Leitstein der Kaiser- und Königskronen. Ein blauer Saphir strahlte auf der Stirn des Gesalbten. Seit Mitte des
11. Jahrhunderts verlieh auch der Papst jährlich eine oft saphirgeschmückte goldene Rose als Auszeichnung. Zuerst waren die Fürsten die
Empfänger, später nur noch deren Frauen, was dem Kleinod alsbald den Namen "Tugendrose" gab. Der Doge von Venedig trug stets einen
Saphir als Zeichen der Treue und seiner Vermählung mit dem Meer. Karl dem Grossen gehörte einer der berühmtesten Talismanne, der in
kapselartiger Goldfassung aus zwei grossen ovalen gegeneinandergesetzten Saphiren bestand, von denen einer später durch blaues Glas
ersetzt wurde. Der Anhänger wird in der Kathedrale zu Reims bewahrt.
Heilwirkung / Wirkung des Saphir
Heilwirkung auf
den Körper
Der Saphir helfe gegen Augenprobleme (Augenentzündung, Katarakt), Entzündungen allg., Kopfleiden, Stress,
Nerven-, Schlaf- und Schilddrüsenprobleme, auch gegen Zorn und negative Energien. Er soll auch Schmerzen von Leber, Galle, Niere, Magen
und Darm lindern, gut bei Bluterkrankungen, Arthritis und Rheuma helfen und die Milz kräftigen.
Man sagt der Saphir wirke
fiebersenkend und helfe bei Gehirn- und Nervenkrankheiten.
Auch unterstütze der Saphir die schnellere Heilwirkung bei
Nierenerkrankungen, Stoffwechsel- und Hormonstörungen. Anwendung findet er auch bei frühzeitigem Altern.
Heilwirkung auf die Psyche
Der Saphir bringe Konzentration und Geradlinigkeit, richte die Gedanken
auf gesetzte Ziele aus und mobilisiert unsere Geisteskraft, sie auch zu erreichen. Er mache selbstkritisch und fördere den Wunsch nach
Wissen und Weisheit, helfe bei Wahnvorstellungen und mache nüchtern und klar. Zudem helfe er Stresssymptome abzubauen.
Pflege des Saphirs
Saphire können einer normale Pflege unterzogen sowie mit Ultraschall und Dampf
gereinigt werden.