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10,77 Cts ECHTES, NATÜRLICHES, UNBEHANDELTES LILA AMETHYST HERZ !!!

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10,77 Cts.   ECHTES, NATÜRLICHES, UNBEHANDELTES LILA AMETHYST HERZ !!! 


 
Stück:                                                   1
Carat:                                              10,77 Cts.  
Abmessungen:                     15,20 x 14,40 x 9,50 mm 
Farbe:                                                 LILA
Reinheit:                                       AUGENREIN
Schliff:                                         HERZSCHLIFF  
Zustand:                                       NATÜRLICH 
Behandlung:                                      KEINE 
Härte:                                                 7,00  
Herkunft:                                       BOLIVIEN
Artikel:                                        AMT0817078
 

 

                                                                      

Amethyst

Der Amethyst ist der wohl bekannteste und beliebteste Vertreter der Quarze. Dieser Edelstein ist weltweit zu finden und kann sowohl in Kristallform, wie auch als massive Varietät vorliegen. Seit der Minoischen Kultur der Bronzezeit begleitet der Amethyst als Schmuckstein oder in Zeremonien königliche Herrscher. Der Kristall findet sich bis heute in den Bischofsringen der römisch-katholischen und der lutherischen Kirche.
Der Amethyst – der Geburtsstein des Monats Februar – ist ein Edelstein, um den sich phantasievolle Mythen ranken.
Aufgrund seiner zeitlosen Farbtöne ist er ein äußerst beliebter Edelstein, der schon seit jahrtausenden geschätzt wird.
Der Name „Amethyst“ geht auf das griechische Wort „amethystos“ zurück, welches „vor Trunkenheit bewahren“ bedeutet und auf den Entstehungsmythos des Amethysts verweist.

Farbe
Das geheimnisvolle Violett des Amethysts lässt ihn unter den Edelsteinen hervorstechen. Die Farbe kann dabei von einem tiefen Violett über Nuancen die an Lavendel und Malvenblüten erinnern bis hin zu einem hellen und leichten Lila reichen. Die perfekte Farbgebung eines Amethysten ist ein mittleres Violett mit rosafarbenen Nuancen bei Lichteinfall. Damit Amethysten ihre Farbe nicht verlieren, dürfen sie dem Sonnenlicht nicht ausgesetzt werden.

Chemische Zusammensetzung
Der Amethyst gehört zur Familie der makrokristallinen (aus großen Kristallen bestehenden) Quarze, wie beispielsweise auch der Citrin, der Rosenquarz oder das Tigerauge. Die Farbe des Amethysts reicht von leichten Fliedertönen bis hin zu sattem Purpur und wird durch das Spurenelement Eisen erzeugt.

Herkunft
Hochwertige Amethystkristalle werden vor allem in einigen Staaten Südamerikas, sowie Namibia und Madagaskar und dem nordafrikanischen Marokko zu Tage befördert. Einige Fundstellen liegen auch in Sri Lanka und Russland. Gebildet wird der Amethyst vor allem in vulkanischem Gestein oder in den Hohlräumen von Wasseransammlungen im Gestein. Bleiben hier bestimmte eisenhaltige Verunreinigungen zurück, verleihen sie dem Kristall seine violette Farbe.
Amethyste kommen in verschiedenen Mengen auf allen Kontinenten vor. Gegenwärtig ist Brasilien das bekannteste Abbaugebiet, Brasilianische Amethyste kamen erstmals 1727 nach Europa. Auch Uruguay besitzt sehr gute Vorkommen: Der Uruguay-Amethyst weist eine außerordentlich satte, tiefviolette Farbe auf. Andere Quellen liegen in Madagaskar, Kenia und Sambia. Der tief purpurfarbene Sibirische Amethyst ist heute historisch, allerdings wird die Bezeichnung „Sibirischer Amethyst“ zuweilen – fälschlich – für Amethyste verschiedener Herkunft mit besonders intensiver Farbe verwendet.


Geschichte
Die Entstehung des Amethysts wird in folgenden Mythos gekleidet: Der Gott des Weins, bei den Griechen „Dionysos“, bei den Römern „Bacchus“ genannt, war eine Art „böser Bube” der antiken Mythologie. Trotz seiner göttlichen Mission, Kummer und Sorge zu beenden, verbreitete Dionysos selbst allerlei Unheil – insbesondere nach dem Genuss alten Rebensafts. So wird erzählt, dass der angetrunkene Dionysos eines Tages, als er sich von einem Sterblichen missachtet fühlte, schwor, sich an dem nächsten Menschen zu rächen, der seinen Weg kreuzen würde. Da kam Amethyst des Wegs, ein junges, unschuldiges, schönes Mädchen und eine glühende Anhängerin der Göttin Artemis. Der zürnende Dionysos sandte zwei hungrige Tiger, die das Mädchen zerreißen sollten, und füllte seinen Becher mit Wein, um das Schauspiel zu betrachten. Die alles sehende Artemis griff helfend ein und verwandelte Amethyst in eine Quarzstatue, so rein wie ihre Tugend. Dieser Zauber bewahrte das Mädchen zwar vor Unheil, konnte jedoch nicht mehr rückgängig
gemacht werden. Von Reue ergriffen, vergoss Dionysos Tränen in seinen Wein. Als er zusammenbrach, verschüttete er den Wein über die Statue und erschuf so den purpurfarbenen Edelstein, den wir als Amethyst kennen.
Dem Amethyst werden außerdem zahlreiche übernatürliche Kräfte nachgesagt; es gibt kaum ein Übel, das dieser Edelstein nicht – angeblich – heilen kann. Leonardo da Vinci (1452-1519) schrieb dem Amethyst die Fähigkeit zu, böse Gedanken zu zerstreuen und den Verstand zu schärfen, während Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.), römischer Historiker und Autor der ‚Historia Naturalis‘ (der weltweit ersten Enzyklopädie), berichtete, wenn man in einen Amethyst den Namen der Sonne oder des Mondes eingraviere und ihn an einem Pavian-Haar um den Hals hänge, diene er als Amulett gegen Hexerei und helfe jenen, die sich mit Bittgesuchen an die Obrigkeit wenden wollten.
Eine historische Tatsache ist, dass die Farbe Purpur bzw. Violett bereits von Pharaonen, Königinnen und Königen als Symbol für Herrschaft geschätzt wurde, lange bevor römische Kaiser sich in die purpurne "toga picta" kleideten. Vom Siegel der Kleopatra, einem Amethyst mit einer eingravierten Bacchus-Figur, bis hin zum Amethyst-Collier der Königin Charlotte, Gattin König Georgs III. von Großbritannien, war der Amethyst stets ein Attribut der Macht. Angesichts dieser Tradition überrascht es nicht, dass der Amethyst auch im Mittelalter beim katholischen Klerus sehr beliebt war. Man schrieb ihm die Eigenschaft zu, die Keuschheit zu fördern, und er wurde auch als „Papststein“ bezeichnet.
Bis heute werden Amethyst-Ringe von Bischöfen getragen.

Charakteristika der Amethyste
Die Farbe ist das wichtigste Kriterium für den Wert von Amethysten: Die kräftigeren Schattierungen erzielen höhere Preise. Am wertvollsten sind Amethyste in einem transparenten, reinen, mittleren bis dunklen Violett, das weder ins Blaue noch ins Rote spielt – obwohl blaue oder rote Farbblitze bei Amethysten sehr begehrt sind. Amethyst-Kristalle haben verhältnismäßig wenige Einschlüsse; im Normalfall sind bei einem Amethyst mit bloßem Auge aus einer Entfernung von 15 cm keine Einschlüsse sichtbar. Da der Amethyst ein bei Edelsteinschleifern und Juwelieren sehr beliebter Edelstein ist, wird er in einer größeren Auswahl verschiedener Formen und Schliffe angeboten als viele andere Edelsteine. Unabhängig vom Schliff sind eine gleichmäßige Farbe und eine hohe Brillanz entscheidende Qualitätsmerkmale.

Der Amethyst und seine Bedeutung
In der Antike wurde Bacchus, der römische Gott des Weines, in Legenden mit der Entstehung des Amethysts in Verbindung gebracht. Er soll zornig auf die Sterblichen gewesen sein und versprach, den nächsten Menschen, der seinen Weg kreuzt, den Tigern zum Fraß vorzuwerfen. Ein junges und schönes Mädchen namens Amethyst wollte zu dieser Zeit der Göttin Diana huldigen und kam Bacchus gefährlich nahe. Diana, die von Bacchus Schwur wusste, schützte Amethyst durch einen Zauber vor den Tigern. Sie ließ das Mädchen zu einer kristallklaren Quarzsäule erstarren. Bacchus bereute seine Verwünschung und goss Wein über den transparenten Kristall, so dass dieser sich violett färbte.

Der Amethyst und seine Wirkung
Aufgrund der Legenden, die sich um den Amethysten ranken, wird er als Stein der Nüchternheit betrachtet. Der Edelstein kommt häufig als Begleiter eines Entzugs von Alkohol, Zigaretten oder Drogen zum Einsatz. Er soll innere Ruhe und Frieden verschaffen können. Zudem wird der Kristall mit der Ausgeglichenheit und der Geduld assoziiert. Des Weiteren wird der Amethyst bevorzugt für die Meditation eingesetzt, da er die Spiritualität erhöhen und die psychischen Kräfte stärken kann. Der Kristall kann als treuer Begleiter bei Verlust und Trauer zum Einsatz kommen.

Die Besonderheiten des Amethysts
Der Amethyst gilt als Schutzstein vor Diebstahl. In der Spätantike und im Frühmittelalter wurde er den königlichen Gräbern der Franken beigelegt um diese reich geschmückten Orte vor Grabräubern zu schützen. Tatsächlich lassen sich an den Gräbern, die einen Amethyst enthalten haben, zumindest in dessen näherer Umgebung von Historikern keine Spuren für Raub erkennen, obwohl beispielsweise Gold vorhanden ist.

Amethyst Reinigung, Aufladung und Entladung
Die Reinigung des Amethysten erfolgt unter lauwarmem, fließendem Wasser. Dies sollte regelmäßig alle vier Wochen vorgenommen werden oder wenn der Stein im Zuge einer Behandlung aufgelegt wurde. Handelt es sich um eine Kette aus dem Kristall, wird diese eine Nacht mit Hämatit-Steinen in eine Schale zum Entladen gelegt. Um den Edelstein wieder aufzuladen, kann er in eine Amethystdruse gelegt werden.

Pflege des Amethysts
Einige Steine verblassen oder kehren zu ihrer Ursprungsfarbe zurück, wenn sie starkem Licht ausgesetzt sind. Die Edelsteine daher nicht unnötig lange diesen Bedingungen aussetzen!

 


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